Horror oder Bilderbuch?
Diese Frage kann ich mit einem Wort beantworten: Beides!
Auch, wenn es sicherlich wenige Gemeinsamkeiten gibt, so gibt es dennoch ein paar erstaunliche. Sowohl im Horror-Genre, als auch in der Kinderliteratur, gibt es kaum Grenzen, die beachtet werden müssen. Alltägliche Logik, Normen und gesellschaftliche Ansichten dürfen außen vor bleiben, wenn sich das Tor öffnet. Von hier an gelten keine Regeln mehr. Ob fliegende Tiere oder übernatürliche Geisterscheinungen - alles ist möglich.
Hier finde ich mich wieder und hier fühle ich mich zu Hause, weshalb mir beide Bereiche sehr am Herzen liegen.

Psychologischer Horror, der Spuren hinterlässt
Mit meinem Buch "Das Haus der Veronica Kane", bin ich zum ersten Mal in die Tiefen des psychologischen Horrors eingetaucht. Alles war neu für mich, aber niemals im negativen Sinne. Ich habe mich schon sehr schnell in die Tragik meiner Charaktere einfühlen können. Sicherlich sind manche Szene schmerzhaft, traumatisch oder teilweise verstörend. Aber genau das macht das Horror-Genre aus. Dass wir niemals wissen, ob wir es richtig verstanden haben oder ob wir gerade getäuscht wurden. Ob die Gefahr vorüber ist oder noch immer irgendwo lauert. Mit diesem Werk möchte ich zeigen, wie nah Liebe und Kontrolle, Liebe und Schmerz, Echtes und Unechtes zusammenliegen. Ich hoffe, es ist mir gelungen.

Geschichten für junge Herzen
Meine Kinderbuchliebe begann ebenfalls mit einem besonderen Werk - "Lucys zauberhafte Reisen". Mit diesem Buch wurde ich, nach vielen Jahren des Erwachsenseins, endlich nochmal selbst zum Kind und es war ein tolles Erlebnis. Wir alle haben doch einmal Elfen und Feen geliebt und uns vorgestellt, wie wir in ihre Welt eintauchen dürfen. Diesen Wunsch habe ich mir damit erfüllt und möchte ihn auch nicht mehr missen. Die Kindheit ist lange vorbei, aber hier kann ich sie ab und zu nochmal erleben.