Einblicke in verborgene Welten
Willkommen auf der Seite für Leseproben von Ariane Kind. Hier haben Sie die exklusive Gelegenheit, in die Anfänge meiner Geschichten einzutauchen und den Zauber meiner Worte selbst zu erleben. Lassen Sie sich von den ersten Seiten fesseln und entdecken Sie, ob meine Welten auch Ihre Fantasie beflügeln.

Das Haus der Veronica Kane
"Dieses Werk liegt mir besonders am Herzen.
„Das Haus der Veronica Kane“ erzählt von einem Versprechen: einem Zuhause, das Schutz bietet, Wärme und Zugehörigkeit. Doch hinter verschlossenen Türen wachsen Schatten, und nicht jedes Lächeln ist frei von Geheimnissen.
In einer Sprache, die so zart ist wie die Gedanken eines Kindes, entfaltet sich eine beklemmende Geschichte über Besitz, Erinnerung und die Frage, wem ein Leben wirklich gehört. Zwischen flackerndem Licht, nächtlichen Geräuschen und unausgesprochenen Wahrheiten entsteht ein Sog, dem man sich nicht entziehen kann.
Dies ist kein plötzlicher Schrecken.
Es ist ein langsames Verdunkeln.
Und das Haus vergisst nichts."

Der Prolog: Tauchen Sie ein
Prolog
Mom hat immer gesagt: „Schlaf ist die beste Medizin, mein Schatz.“
Ich habe ihr das, ehrlich gesagt, nie geglaubt. Ich meine – hättet ihr euch so einen Unsinn erzählen lassen? Ich denke nicht.
Wenn man klein ist, dann ist Schlafen einfach nur nervig. Egal, wann man ins Bett muss – es ist einfach immer viel zu früh, und das kapieren die Erwachsenen nicht. Und Mütter schon mal gar nicht.
Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie Mom das immer gesagt hat. Sie hat das ja nicht nur gesagt, wenn ich krank war, sondern auch, wenn ich gequengelt habe oder einfach durch den Wind war.
Dabei hatte sie immer den gleichen Gesichtsausdruck. Es war so eine Mischung aus „Ally, ich mache mir Sorgen“ und „Ally, wenn du nicht hörst, dann knallt’s“.
Es hat dann auch geknallt. Und wenn es bei Mom geknallt hat, dann aber so richtig.
Später musste ich dann oft an ihre Worte denken – und wisst ihr auch, warum? Na, einfach, weil sie recht hatte.
Ich war an einem Punkt in meinem Leben, da war Schlaf nicht nur Medizin, sondern die einzige erträgliche Lösung.
Schlaf hat mich von allem befreit – vor allem von allem, was weh tat. Und in meiner Welt gab es nur noch Schmerz.
Mom?
Ich will dir einfach sagen, dass ich jetzt verstanden habe.
Danke.